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Die Wetterprognosen am Samstag waren entgegen der Vortage für Sonntag sehr bescheiden und die Wahl des Rollen Setup schien zunächst wieder auf die schwarzen Rollen fallen zu müssen.  ?  Nicht schon wieder Regen, es ist doch so kalt im Moment ! Naja, gemeldet ist gemeldet, da muss man dann halt durch. Am Morgen war es dann aber doch von oben trocken und die Strassen trockneten auch langsam ab. Leider war der Vorabend dafür aber leicht feuchtfröhlich und ich fühlte mich nicht wirklich toll. Auf der Fahrt nach Duisburg spielten Engelchen und Teufelchen dann Ping Pong. Fahren oder nicht fahren?

Das hat sich doch gelohnt

 

 

Okay, wird ein gemütliches Rennen, es geht ja auch um Nix. Als ich dann kurz vorm Start ohne Autoschlüssel, ohne Startnummer, Trinkflasche und Ärmlingen am verschlossenen eben diese Dinge enthaltenen Auto stand und Andreas weit und breit nicht zu sehen war, dachte ich .. „okay...ich feuere  die anderen an und starte nicht!“. ..  Irgendwie habe ich es dann doch noch pünktlich in den Startblock geschafft. Und mit mir standen dort dann noch sage und schreibe 10 Starterinnen. Aber wo waren Meike, Eva und Ellen? Die standen doch in der Starterliste...  Nun gut, die drei waren nicht da. Hhm, da haben Esther und ich ja eigentlich richtig gute Chancen.... mal schauen was so passiert...  die ersten Prognosen gab es schon im Startblock...  Esther und ich wurden da ganz vorne gehandelt. .. Gut, dann wollen wir mal schauen, dass wir das auch nach Hause fahren.  10, 9, 8, ...3,2,1, Start ... los gings... am Start gut weggekommen bin ich dann mal ein erstes Stück los gefahren...  Wir waren erst zu fünft, irgendwann zu viert und da mir das Tempo etwas zu langsam war irgendwann nur noch  zu dritt: Esther, Kathrin Gossen und ich ... und so sind wir dann auch bis km 41 schön gleichmäßig rotierend weiter gefahren. Von den anderen Mädels war nix zu sehen... Überhaupt war weit breit kein weiterer Skater zu sehen, nachdem wir bei km 9 mal ein paar Männer überholt hatten. Auch Publikum war so früh eher kaum vorhanden. Aber die Sambabands und die freiwilligen Helfer an den Verpflegungsständen haben uns angefeuert. Danke dafür! Ab km 30 fing ich dann an zu überlegen: Gut, die ersten drei Plätze stehen fest. Schon mal super! Wie kriegen Esther und ich das jetzt hin, Platz 1 und 2 ins Ziel zu fahren?  Da der Plan wenigstens unter 1:30h in Ziel zu kommen, zwischenzeitlich hinfällig war, bedeutete das erstmal, selber vorne im Wind auch einen Gang rauszunehmen. Kathrin länger in den Wind schicken geht schlecht, dann müssen wir sie halt schneller öfter in den Wind schicken, da mein Eindruck war, dass sie aufgrund des Rennverlaufs ggf. noch mehr Reserven für den Zieleinlauf hat als Esther und ich. Nun, da Esther und ich am Rennbeginn gar keinen Plan hatten und einfach mal losgeskatet sind, hatten wir auf den letzten Km zwar das gleiche Ziel, aber vermutlich nicht die gleiche Taktik. Aber wie kommuniziert man, wenn der Dritte dies nicht mitbekommen soll? Während ich immer kürzer vorne blieb, blieb Esther jetzt scheinbar länger vorne? Wir wollten beide irgendwie auf den letzten Metern vorne  und Kathrin sollte möglichst hinten sein. Ca. 1km vorm Ziel schickte mich Esther dann los... und wollte Kathrin ausbremsen... Das ist Teamwork, danke Esther... leider dachten wir, dass der 1 km nur noch 500m oder so sind. Im Stadion sah ich dann aus den Augenwinkeln Kathrin statt Esther recht knapp hinter mir ... ?  Jetzt bloss aufpassen, dass sie in den Kurven nicht noch vorbeikommt und das Rennen dann ggf. auch noch gewinnt...  Hat geklappt...  auf der Ziellinie standen zwei Damen mit Zielband.. ein kurzer Gedanke war, ob das weh tut? Aber dann würde man das ja nicht machen, also ... Arme hoch und durch. War ein ganz schönes cooles Gefühl.  ?

 

Silke und Esther auf 1 und 3

Zugegebenermaßen wäre das Rennen anders ausgefallen, wenn die deutsche Spitze nicht am Vortag am Mittelrhein sondern heute in Duisburg am Start gewesen wäre. ..  war sie aber nun mal nicht...  und im nachhinein bin ich so froh, dass ich nicht gekniffen habe, mir wäre eine so coole Erfahrung  entgangen! Schade dass Esther den zweiten Platz nicht halten konnte, sie hätte diesen echt verdient.

Bis zum nächsten Rennen, Silke!

 

...fehlt nur noch ein roter Helm!


Wir Männer können da zu den Mädels echt nur aufschauen und den Hut ziehen. Gut gemacht !! Karsten und ich sind wieder der Taktik gefolgt, die uns dieses Jahr zu einigen unerwartet guten Platzierungen geführt hat : „keine Angst vor den vorderen Reihen im Startblock und dann am Anfang bolzen was das Zeug hält, um den zweiten oder dritten Zug zu erwischen“. Heute war es insofern etwas anders, als auch das Männerfeld einigermaßen übersichtlich war und so konnten wir im Startblock Reihe 2 einnehmen und uns der Gesellschaft der späteren Sieger sowie z.B. der Herren Puderbach und Engel erfreuen. Zug 2 und 3 gab es aufgrund des dünnen Feldes nicht und so fanden wir uns nach dem Start dieses mal ungewollt in Zug 1 wieder. Auch mal eine nette Erfahrung 10 KM lang das Führungsfahrzeug zu sehen und immer mal wieder von Oliver Engel und Michael Puderbach überholt zu werden, die das Feld mit taktischen Spielchen zu irritieren versuchten. Bei einsetzendem Regen und zunehmendem Tempo war dann allerdings bei KM10 Schluß mit lustig und wir mussten die Gruppe ziehen lassen – eben doch eine Hausnummer zu groß für uns. Karsten und ich haben uns dann die letzten 32 KM alleine ins Ziel gequält, immer mal von einem Teufelchen von Bad Duffys begleitet, der zwar auf dem letzten Loch noch mitgelutscht kam, aber niemals in der Lage war, auch nur einen Meter Führungsarbeit zu leisten. Nun denn, wir haben es wieder versucht, dieses mal hat es nur bedingt gut geklappt, ich habe 32 KM lang außer Karsten und gelegentlich diesem Teufelchen keinen einzigen Menschen gesehen. Aber immerhin haben wir es zu zweit geschafft, uns vor der herannahenden Meute mit Dominik, Simon und ins Ziel zu retten. Mein Dank geht heute besonders an Karsten, der mir – vor allem nachdem wir den Zug haben fahren lassen müssen -  durch einige schwierige Situationen geholfen hat und mir, soweit möglich, immer wieder ausreichend Zeit zum Erholen gegeben hat.

 

Trotz Nässe strahlende Gesichter

Fred – zeitgleich mit Klaus - konnte mir im Ziel von einem für ihn sehr guten und sehr schönen Rennen berichten und belegte - wie schon so oft - Platz 1 in der AK60. Von allen anderen, Gerry, Ulrich, Rüdiger und Celine kenne ich nur die Ergebnisse. Auf jeden Fall Glückwunsch an alle, meines Wissens sind alle heil angekommen und die Bedingungen – abwechselnd nass und trocken – waren erneut nicht einfach.

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