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oder wie es auch mir gelang einmal ein Rennen zu gewinnen Smile



da wo der Wein Kröver Nacktarsch heißt Smile

Was ist der Klassiker der Mittelmosel??? Happy Mosel wird da wahrscheinlich sofort der Skater denken, Burg Eltz jeder Geschichtsinteressierte, Kröver Nacktarsch ein Weinexperte und an den Kröver Mitternachtslauf denkt sicher jeder Laufbegeisterte...alles richtig und die Gesamtveranstaltung zum Kröver Mitternachtslauf beinhaltet sogar ein Skaterennen über 5.500 Meter. Nicht gerade ein Langstreckenrennen aber die insgesamt 2 Runden durch die Gassen des romantischen Moselortes haben es durchaus in sich.

Neben perfektem Asphalt auf der Start- und Zielgeraden bietet Kröv nämlich einen Berg, der sich kaum hinter dem Dunlophügel von Le Mans verstecken muss und wenn Start und Ziel unmittelbar an der Mosel liegen, logischerweise auch eine Abfahrt! Die wiederum besitzt durch die gepflasterte Strecke einen ganz eigenen Charakter und trifft - natürlich dort wo sie am schnellsten ist -  mit einer hübschen 150 Grad Kurve wieder auf die Moseluferstraße ;-)  

Vor Jahren als ich noch gar nicht an Speedskaten dachte hatte ich hier mal zugeguckt, war schon begeistert von der Atmosphäre an der Strecke und hatte mir vorgenommen auch einmal mitzulaufen. Und obwohl meine Eltern im Kröver Ortsteil Kövenig wohnen hat es sich leider dann doch nie ergeben...bis vergangenen Samstag. Wir waren bei meinen Eltern zu Besuch, das Wetter passte, die Skates hatte ich vorsorglich mitgenommen ;-) und so meldete ich kurzentschlossen nach.

Das Studium der Ergebnislisten der vergangenen Jahre mit den Siegern Oliver Engel, Dirk Metzger, Björn Syffus, Erwin Bergen und Michael Puderbach zeigte mir, gewinnen ist auch „auf dem Dorf„ nicht wirklich möglich aber vielleicht schafft man es ja mal aufs Podium und so hielt ich beim Einfahren Ausschau nach potentiellen Konkurrenten. Ein jüngerer Skater fiel mir direkt ins Auge aber ansonsten sah niemand so ganz gefährlich aus und als wir dann mit 18 Startern an der Linie standen ließ man mich bereitwillig nach vorne und kein Engel oder Puderbach weit und breit. Startschuss und ab ging es, Führungsmotorrad mit Livekommentator! vorne weg und ich testete direkt die Konkurrenz. Wie erwartet konnte mir lediglich ein Skater folgen als es in den Berg ging...wie sich später herausstellen sollte war der allerdings einige Jahrzehnte jünger als ich (lief später auch noch die 10KM in 39 Minuten) und konnte bergauf locker auf mich aufschließen. Mal davon abgesehen, dass ich eh nicht schneller konnte war mir das ganz lieb, ich ließ ihn auf der Abfahrt nach vorne und konnte mir in Ruhe angucken wie er die Pflasterpassage fuhr. Nicht schlecht aber auch nicht zu schnell und trotzdem war ein Bremsmanöver vor der Spitzkehre erforderlich. Auf der Start- und Zielgeraden ruhte ich mich noch einen Moment im Windschatten aus bevor ich dann zu Beginn der 2. Runde die Attacke setzte. Auf der Geraden war er mir technisch halt doch noch unterlegen und ich kam 20m weg. Dumm nur, dass da wieder der Berg kam und er sich an mich heran kämpften konnte. Jetzt ließ ich ihn aber nicht mehr vorbei, gab noch einmal Gas auf der Gefällstrecke, volle Konzentration in der Spitzkehre und dann mit Speed ins Ziel...und gewonnen!

Frank mit dem Zweitplatzierten Julian Pfeiffer glücklich im Ziel

Ganz ehrlich, ich hab mich gefreut wie ein kleines Kind, ich hatte überhaupt nicht mehr damit gerechnet jemals im Leben ein Rennen zu gewinnen und jetzt war es doch passiert. Gefreut hab ich mich aber auch für Julian Pfeiffer, das war der Skater vom Idarer TV aus Idar-Oberstein der mir im Nacken saß und für sein Alter wirklich bemerkenswert unterwegs war und an dem ich nächstes Jahr wahrscheinlich nicht mehr so einfach vorbei kommen werde...tja, wie eingangs erwähnt, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit Smile und die 12 Flaschen Kröver Nacktarsch Moselriesling die es bei der Siegerehrung gab waren ebenfalls nach meinem Geschmack, Speedskaterherz was willst Du mehr???  

und mit Mama, Papa und der gewonnen Kiste Wein Smile

       
PS
Eigentlich könnte ich jetzt auch mit dem Rennsport aufhören, ich hatte ja mal Ziele...wollte unter 1:15 Std. einen Marathon fahren, den 111 mitfahren, Le Mans erleben und irgendwann mal ein Rennen gewinnen...jetzt hab ich das alles geschafft...aber fühlte sich irgendwie gut an als erster über die Ziellinie zu fahren...ich glaube, das möchte ich vielleicht doch noch mal erleben Smile


Weitere Bilder aus Kröv im Fotoalbum

 

 



 

Kommentare   

 
#1 Administrator 2010-05-25 14:04
Hast Du in Le Mans nicht sogar Platz zwanzig erreicht :lol:
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