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Erfolge für die Düsseldorfer Speedies im Nationaltrikot

nationalteam dijon 300-400

       Silke Röhr, Andreas Lichtenstein, Silke Zimmermann bei der WM in Dijon 

 silke r dijon 2011- 400-300 

Silke Röhr gewinnt Bronze in der AK35

Speedskater Düsseldorf im Nationaltrikot erfolgreich bei den Masters Weltmeisterschaften im Marathon in Dijon. Beinahe hätte es sogar zu einem dreifach-Erfolg gereicht. 

SILKE RÖHR schaffte den ersehnten Sprung aufs Treppchen in der AK35 und holte BRONZE für Deutschland. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!

SILKE ZIMMERMANN auf Platz 5 in der AK40 nur sehr knapp am Podest vorbei und
ANDREAS LICHTENSTEIN als schnellster deutscher WM-Starter in 1h08 auf Platz 9 im über 100-köpfigen Feld der AK40 nur drei Sekunden von der Medaille entfernt.

Alle Ergebnisse hier.

Den ausführlichen Erlebnisbericht von Silke Zimmermann und Andreas Lichtenstein findet ihr nachfolgend :

Der Routenplaner zeigte 564 km und etwa 6 Stunden Fahrtzeit. Wir waren schon viel gereist dieses Jahr...zum Halbmarathon nach Berlin (Qualifikationsrennen)...zur EM nach Damp an die Ostsee...zur deutschen Meisterschaft nach Kassel, GIC in Frankfurt...jetzt also auch noch nach Dijon ? Hört sich weit an, nur um ein Rennen zu fahren, aber wie oft hat man die Möglichkeit im Nationaldress an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen? Also keine Frage, natürlich fahren wir hin, und – mal genauer nachgedacht – für eine WM ist das geradezu um die Ecke, es hätte auch in Südamerika oder China sein können…

So machten wir uns am Freitag auf den Weg. 6 Stunden war etwas optimistisch geschätzt, in Frankreich darf man ja kaum schneller Auto fahren als man skaten kann und die Franzosen haben offensichtlich ein faible für etwas was auch auf Französisch „Radar" heisst. Eine weitere französische Vorliebe haben wir dann kurz nach dem Ortsschild „Dijon" festgestellt: innerstädtische Baustellen und dadurch verursachte Dauerstaus. Die letzten 5 km durch Dijon haben uns nochmal 45 Minuten gekostet, auch hier galt: Skaten wäre schneller gewesen.

Hotel IBIS…selten eine excellente Wahl, aber eigentlich auch nie eine schlechte, meistens preiswert und wer oft zu Rennen in der Ferne reist, weiß letzteres zu schätzen. Unser IBIS lag direkt am Bahnhof, somit ziemlich zentral und fußläufig zur Strecke. Außer Gleisen konnte man aus dem Fenster auch nicht viel sehen – ach doch Züge - aber wir waren ja eh nicht angereist, um aus dem Fenster zu schauen und bei geschlossenen Fenstern war es wirklich mucksmäuschenstill. WLAN inklusive, wichtig um auf dem Laufenden zu bleiben und den Kontakt nach Hause zu wahren.

Der alte Stadtkern von Dijon ist wirklich ein schmuckes Fleckchen und die erste Streckenbesichtigung des 19 mal zu durchfahrenden, 2,2 KM Rundkurses bereite uns zumindest erstmal keine schlaflosen Nächte – vielleicht hatte auch der Vino beim einschlafen geholfen. Besagten gab es beim Italiener, den wir zusammen mit Silke und Christoph Röhr zur Kohlenhydratzufuhr aufsuchten. Dort waren wir nicht lange allein, Skater suchen Nudeln, Nudeln gibt‘s beim Italiener und davon gibt es in einer französischen Stadt nicht hunderte, und so trudelten der Reihe nach mehr und mehr unserer Mannschaftskollegen ein – treffen kann man sich also auch ohne Verabredung. Auf dem Rückweg zum Hotel noch gerade einem fetten Regenschauer entgangen, schlummerten wir wenig später tief und fest. Fest war dann auch unser Glaube an gutes Wetter am Renntag.

Den Samstag nutzten wir zum ausschlafen, einkaufen und zu einem ausgiebigen Stadtbummel incl. Nudeln zum Mittag. Danach noch zurück ins Hotel, Beine hochlegen, Kraft tanken für den nächsten Tag. Nachmittags erwachte auch die Rennstrecke zum Leben: Tribünen an der Strecke, eine Bühne, Leinwand, allerlei Pavillons. Um 18h30 begann die Vorstellung der Teams auf der grossen Bühne

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und – Überraschung – es war in der Tat eine WM. Ich persönlich hatte nicht damit gerechnet, dass sich Nicht-Europäer diese Reise antun, aber falsch gedacht. Kanada, USA, Selecao Brasil, Chile…für manche scheint kein Weg zu weit und vor allem die Chilenen mit ihren Chi, Chi, Chi…le,le,le Rufen, ihrem Wunsch nach gemeinsamen Fotos mit allen Nationen (aber bevorzugt mit uns Deutschen) und - nach dem Rennen - ihre Versuche chilenische Rennanzüge gegen deutsche zu tauschen, waren mehr als herzerfrischend. 

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Ein gemeisames Team-Abendessen beim Italiener rundete einen schönen Tag ab. Das Wetter hatte sich stabilisiert und die Vorhersagen für den Sonntag waren ausgezeichnet. Beste Aussichten für ein tolles Rennen.

Sonntag Morgen, unsere Rennen begannen um 11h15, eine komfortable Zeit, genügend Zeit für ein vernüftiges Frühstück. Die Nacht jedoch war unruhig, eine WM ist eben doch anders und weder ein Buch noch der einzige deutsche Fernsehsender halfen abzulenken. Mit dem Startschuss war dann endlich alle Nervosität verflogen. 19 Runden später hatte es Silke Röhr dann tatsächlich geschafft, wovon wohl jeder ambitionierte Skater einmal träumt, eine Medaille bei einer Weltmeisterschaft. Wir zwei sind knapp daran vorbei, aber nicht weniger stolz und glücklich über das Geleistete und die persönlichen Glückwünsche beim ersten Vereinstraining waren wirklich überwältigend. Das Wetter hielt sich den ganzen Tag gut und nach unserem Rennen gab es noch die seltene Gelegenheit hautnah auf einem Rundkurs ein WIC-Rennen zu erleben. Ein Wahnsinns-Erlebnis. 

 

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Bei den Damen zog Nicole Begg nach einer wirklich phantastischen Attacke ca. 15 km vor dem Ziel in unglaublicher Weise einsam dem Damenfeld davon. Bei den Herren konnten sich Yan Guyader und Bart Swings aus einer Ausreißergruppe lösen und fuhren gemeinsam dem Ziel entgegen, bevor Bart Swings mit einem unnachahmlichen Antritt ca. 500 Meter vor dem Ziel jeden Zweifel wer gewinnen würde sprichwörtlich im Keim erstickte. Sehens- und empfehlenswert ! 

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Insgesamt ein phantastisches Wochenende und eine herausragend organisierte Veranstaltung. Die 18-köpfige deutsche Nationalmannschaft in den verschiedenen Altersklassen erwies sich als tolles Team, fast schon wie eine kleine Familie und feierte mit Albrecht Bauer in der AK60 sogar einen echten Weltmeister.

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Ein gemeinsames Teamabendessen mit reichlich Bier und Wein beendete den Abend. Au revoir Dijon. Gerne wieder - auch gerne wieder in und mit deutschen Farben.

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Kommentare   

 
#3 Silke Röhr 2011-06-19 20:05
Super Bericht. Haben alles nochmal durchlebt. :lol: . :lol: . :lol:
So war es wirklich !!!!
Danke
Silke und Christoph
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#2 Esther Brücker 2011-06-16 20:47
Da sieht man wieder...wie wichtig der Vino in der Vorbereitung ist :lol:
Herzliche Glückwünsche!!
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#1 Hermann-Josef Heinisch 2011-06-16 06:17
Klasse Bericht, man kann so Richtig die Stimmung nachvollziehen.
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