Login Suche Sitemap Impressum

Speedskater-Düsseldorf

VFR Büttgen 1912 e.V.
Training
  • Grundschulwettbewerb 
  • WSC Rennen 2016 in Lechtingen

    WSC Rennen in Lechtingen
  • Spurt in den Mai
  • Speedskates auf Zypern
  • Teamstaffel Duisburg - Erwachsene + Kinder

Aktuell

Termine

 

Keine Termine

Partner

  • Advertisement
  • Advertisement
  • Advertisement
  • Advertisement
  • Advertisement

 

Gold und Bronze für die Düsseldorfer Speedies!

Bei der Deutschen Meisterschaft die über 84,4 Km am vergangenen Sonntag auf dem Lausitzring ausgetragen wurde, fuhr Silke Röhr (AK35) zu ihrem insgesamt 7. DM Titel und Friedrich Ernst rundete das Ergebnis mit der Bronzemedaille in der AK65 ab.



Fit wie der sprichwörtliche Turnschuh ;-) Friedrich Ernst
- Foto: www.simoneleuschner.de

Normalerweise dröhnen Motoren auf der 115km südlich von Berlin gelegenen Rennstrecke doch vergangenes Wochenende hörte man nur das leise Surren der Skaterollen und Lager auf der Motorsport-Anlage EuroSpeedway Lausitz. Die, nicht von allen Skatern geliebte, Königsdisziplin über die doppelte Marathondistanz stand auf dem Programm und nur ausgemachte Ausdauerspezialisten machten sich auf den Weg in die Niederlausitz.

 

Zu ihnen gehört auch der 68-jährige Friedrich Ernst, der nach eigenem Bekunden im Rennen eigentlich erst nach 20km richtig warm wird“.  Der seinerzeit mit Mitte 50 erst spät zum Inlinerennsport gestoßene Oldie der Speedskater Düsseldorf im VfR Büttgen sagt allerdings auch: Ohne gezieltes Langstreckentraining geht hier gar nichts. Auf so eine lange Distanz muss man sich auch mit extrem langen Trainingseinheiten vorbereiten, diverse Wehwehchen stellen sich meist erst nach 60km ein und auf die muss man vorbereitet sein.“ Und das war er offensichtlich als Sonntagmorgen bei knapp 30 Grad Streckentemperatur und für Speedskater unangenehmen Wind der Startschuss für die Altersklassen 60-70 erfolgte. „Für mich ging es hier um Bronze, die beiden ersten in meiner AK sind einfach zu stark für mich aber Bronze war ganz klar das Ziel“. Insgesamt 15 Runden mussten auf dem flachen 6km Kurs absolviert werden und als sich nach 5 Runden ein Loch zur Führungsgruppe auftat trat Friedrich Ernst beherzt an und ließ seine Konkurrenten um Bronze hinter sich. „Zwar konnte ich das Tempo der Spitze auch nicht lange  mitgehen aber wichtig war, erst einmal die Konkurrenz abzuhängen“. Der Plan ging auf und am Ende landete der Senior in 3:05,50 Stunden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 27 km/h auf dem ersehnten Bronzerang.

 
jetzt auch im Doppelmarathon ganz vorne: Silke Röhr - Foto: www.simoneleuschner.de

Ganz nach oben aufs Treppchen ging es wieder einmal für Silke Röhr. Die 38-jährige Speedskaterin des VfR Büttgen musste dabei allerdings ein für sie völlig ungewohntes Rennen fahren bevor sie ihre 7. DM Goldmedaille wirklich in Händen halten konnte. „In den ersten zwei Runden bildete sich eine 7-köpfige Spitzengruppe mit Fahrerinnen verschiedener Aks, ich bin das Tempo erst mitgegangen und konnte dadurch meine AK35 Konkurrentinnen abschütteln, merkte aber ab ca. Kilometer 20 das ich das Tempo der Aktivenklasse dann doch nicht halten konnte und musste abreißen lassen“. Was dann folgt ist quasi ein Einzelzeitfahren über 60km und immer die Angst, „dass man auf einmal von hinten aufgerollt wird“. So konzentrierte sie sich darauf das Tempo konstant zwischen 28 und 30 Km/h zu halten und trotze ohne Windschatten der Hitze und dem Gegenwind. Verdienter Lohn war der 7. DM Titel insgesamt und der erste Deutsche Meistertitel über die Langstrecke der AK35 in 2:49,10 Stunden.

...Aufgrund einiger Diskussionen zum Thema Teilnehmerzahl möchte ich eine persönliche Anmerkung allerdings auch noch loswerden. Trotz des Jubels über die Medaillen gab es leider auch Schattenseiten bei dieser DM und was sich schon bei der Halbmarathon Meisterschaft zeigte, setzte sich hier fort. Wir wollen nicht verhehlen, dass die Beteiligung einer Deutschen Meisterschaft nicht wirklich würdig war und wir können nur an Sportler und Funktionäre appellieren, hier doch noch einmal Anstrengungen zu unternehmen, um dem Teilnehmerschwund und der damit ggf. auch einhergehenden Abwertung einer Deutschen Meisterschaft zukünftig entgegenzuwirken. Gewinnen kann immer nur der, der auch an der Startlinie steht und wer dann aufs Treppchen fährt, der hat dies in meinen Augen auch unbestritten verdient. Es sollte aber im Prinzip doch für jeden Lizenzskater Herausforderung und Anreiz sein, gerade bei einer Deutschen Meisterschaft auch zu starten! Wenn dies nicht mehr so ist, muss man ggf. die Anreize überprüfen, bzw. die Sinnhaftigkeit insgesamt in Frage stellen...meint Frank Weber

 Ergebnisse DM Langstrecke

Damen AK35
1. Silke Röhr
in 2:49,10 Stunden
2. Christiane Kloß, EV Dresden, in 2:54,21 Stunden
3. Michaela Geppert, Rhein-Neckar Skater, in 3:03,50 Stunden

Herren AK65
1. Rainer Rudolph, Skate-Team Celle in 2:49,06 Stunden
2. Hans-Georg Rudorff, Berliner TSC,  in 2:49,08 Stunden
3. Friedrich Ernst
, VfR Büttgen, in 3:05,50 Stunden


Alle Ergebnisse findet Ihr hier


Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

schließen