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Medaillenflut bei Regen und Sonnenschein

Was ist besser als Two in One? Richtig, Three bzw. Four in One und so gesehen war das vergangenen Wochenende höchst interessant und vollgestopft mit Speedskatingereignissen angefangen mit dem Nachwuchs der sich auf der World Games Bahn in Duisburg maß, über die NRW Landesmeisterschaften im Marathon, die im Rahmen des Duisburger Rhein-Ruhr Marathons ausgetragen wurden und wo zusätzlich auch noch der WSC Station machte, bis hin zur Masters Europameisterschaft im französischen Dijon, gleichzeitig auch Austragungsort des World Inline Cups. Aber gehen wir chronologisch vor...


Präsentation der Teilnehmer auf der World-Games Bahn - Foto: Hermann-Josef Heinisch

Der Samstag gehörte des Kids auf der Bahn in Duisburg. Die World Games Piste präsentierte sich in gutem Zustand während die Temperaturskala von Frösteln am Morgen bis hin zu Sonnenbrandgefahr am Nachmittag reichte. Ein toller Tag war es dennoch für alle Beteiligten. Drei super Rennen ist dabei Angela Heinisch gefahren und am Ende war es für sie ein toller, ungefährdeter dritter Platz und somit die Bronzemedaille in der Landesmeisterschaft. Renntaktik konnte überall bestaunt werden, schöne, faire Zweikämpfe und wirklich knappe Rennen. Echte Kämpfer wie z.B. Justus Wrobel, der ein Rennen nach seinem Sturz einen wirklich tollen Einsatz gezeigt hat und im folgenden Einzelrennen mit einem guten Platz belohnt wurde. Jesko Wrobel der nach Stotterstart in den Wettkampf in den nächsten zwei Rennen aber alles klar beherrschte und letztendlich souverän zum Landesmeistertitel fuhr! Alexandre Godfrin, der mit seinem vierten Platz zwar knapp am Treppchen vorbei rutschte aber sich dabei von Rennen zu Rennen steigerte und am Ende vielleicht mehr verdient hätte. YSC Rangliste hier: http://www.inlinespeedskaten.info/veranstaltungen/ysc-2013/rangliste


Sonntag starteten dann die Erwachsenen und wenn wir auch hier in der zeitlichen Abfolge bleiben wollen, dann beginnen wir mit dem Rhein-Ruhr-Marathon, denn hier mussten die Teilnehmer wirklich früh aus den Federn, um schließlich um 08:00 Uhr an der Startlinie zu stehen. Schönes Sommerwetter war ja angesagt und da hatte sich so mancher Speedie für die kleine Ausrüstungsvariante entschieden und den blöden Regenrollensatz zuhause im Schrank gelassen...eine Entscheidung die dann der ein oder die andere noch bereuen sollte. In ganz NRW herrschte nämlich Sommerwetter. In ganz NRW? Nein, eine kleine aber heftige Regenwolke genau über Duisburg zeigte wie man in Zusammenarbeit mit Blütenstaub einen erstklassigen, an Schmierseife erinnernden Straßenbelag hervorzaubern kann. Entsprechend schwierig waren die Bedingungen für die Starter, was sich später an den Zeiten, leider aber auch an vielen Stürzen zeigte. An der Stelle gute Besserung an alle Gestürzten, es gab wohl wirklich einige heftige Unfälle. Auch wenn die Top-Fahrerinnen und Fahrer aus NRW mit der Nationalmannschft bei der zeitgleich im französischen Dijon stattfindenden EM unterwegs waren, einige den Start in Mannheim vorzogen, die NRW Landesmeistertitel im Marathon wurden in Duisburg vergeben und am Ende des Rennens standen 8 Medaillen auf der Habenseite der Büttgener Speedskater. Hierbei zeigten insbesondere einige Skaterinnen und Skater aus der „zweiten Reihe“ dass auch auf sie absolut Verlass ist und es gab dabei einige neue Gesichter auf dem Podium zu bestaunen. Gleich drei Landesmeistertitel gab es dabei durch Andrea Meyne (AK30), Alexander Mier (AK40) und Holger Maiwald (AK50) zu verzeichnen. Silber holten zudem Julia Wrobel (AK40) und Friedrich Ernst (AK60), Bronze ging an Sabine Müller (AK40), Nikolai Bakschies (AK40) und Reiner Schubert (AK50). Zudem belegten die Damen im Gesamtklassement mit Andrea Meyne, Laura Sopalla und Julia Wrobel die Plätze 5, 7 u 9 und sicherten sich so Platz 1 in der Teamwertung. Die Herren waren sogar mit zwei Teams auf dem Podium vertreten und belegten hinter Bayer Leverkusen die Ränge zwei und drei, Alexander Mier als 7. und Lars Ter Veer als 9. fuhren in die Top Ten. „Der zweite Anzug passt doch ausgezeichnet“ jubelte anschließend der Büttgener Coach Frank Weber, „es freut mich total, dass hier so viele Neulinge aufs Podium fuhren, zeigt es ihnen doch, dass man mit harter Trainingsarbeit immer eine Chance hat und im Rennsport auch immer vieles möglich ist.Ebenfalls erfreulich waren dadurch natürlich auch die Platzierungen im WSC. Dass die Podesteroberer dabei teilweise selbst überrascht waren zeigte sich bei der anschliessenden Siegerehrung, während die meisten schon auf dem Heimweg zur Lagerpflege waren, sonnten sich nur die Erfahrenen im Blitzlichtgewitter der Fotografen ;-)
Ergebnisse gibt es hier: http://duisburg.r.mikatiming.de/2013/ Das Rennen in Duisburg war gleichzeitig die dritte von acht WSC Stationen, weiter geht es nun am 30.6. beim Lechtinger Skate Event über 30km. WSC Rangliste hier:  http://www.inlinespeedskaten.info/veranstaltungen/wsc-2013/rangliste

 


der alte Hase läßt sich natürlich gebürend feiern: Friedrich "Fred" Ernst, 2. in der AK60

Das so einiges im Rennsport möglich ist zeigte dann vor allem Silke Röhr, die zusammen mit ihren Büttgener Nationalmannschaftskollegen Silke Zimmermann und Andreas Lichtenstein die deutschen Farben bei der Masters Europameisterschaft im französischen Dijon vertrat. Silke Röhr, Weltmeisterin der Altersklasse 30 aus dem Jahr 2009, hat auch 4 Jahre nach ihrem größten Erfolg immer noch den unbedingten Willen Großes zu bewegen und hält ihre Klasse, selbst wenn sie mittlerweile die älteste Skaterin im Rennen der AK30 ist. Es galt einem starken französischen Team Paroli zu bieten und nicht zu früh den Anschluss an die vom Eisschnelllauf kommende, favorisierte Dänin Dorthe Olsen zu verlieren. Bei besten äußeren Bedingungen (auch wenn hier der Wetterbericht Dauerregen ankündigte) mussten ab 09:15 Uhr 19 Runden auf dem 2,2 Km langen Rundkurs absolviert werden und während das Rennen verhalten startete, konnte sie die ersten Attacken ihrer Konkurrentinnen mühelos kontern. Vielleicht wäre das der Moment gewesen sich selbst abzusetzen aber wie sie selbst sagt: „eine richtige Gegenattacke zu setzen liegt mir leider nicht, es war auch noch nicht einmal die Hälfte des Rennens gelaufen aber ist wohl auch eine meiner Schwächen und dann zog die Dänin plötzlich an und bevor wir uns vernünftig in der Verfolgung organisiert hatten war sie mit ihrem typischen Eisschnelllaufschritt weggezogen“. Selbst durch schnellen Führungswechsel kamen die Verfolger dann nicht mehr an sie heran und Dorthe Olsen siegte ungefährdet mit gut vier Minuten Vorsprung. Kurz vor Ende attackierte die Slowakin Barbara Bakosova und konnte sich ebenfalls noch 26 Sekunden von Silke absetzen, die ihrerseits mit vier Sekunden Vorsprung die Bronzemedaille einfuhr. Silke war jedenfalls überglücklich und stolz , sich in einem leistungsmäßig immer dichteren Feld noch so gut behaupten zu können, um das Treppchen bei einer internationalen Meisterschaft zu erobern. Doch damit nicht genug: „jetzt heißt es Schwächen weg zu trainieren, um bei der WM erneut voll angreifen zu können.“


tolles Weekend in Dijon für die Büttgener Speedies im Nationaltrikot

Ebenfalls mit Top-Leistungen glänzten auch die weiteren Nationalmannschaftsmitglieder des VfR Büttgen. In der AK40 fuhr Silke Zimmermann in 1:25:35 Std.. auf einen hervorragenden 6. Rang und verpasste das Podium um 5 Minuten. Andreas Lichtenstein konnte die Herrenspitze der AK40 leider nur bis zum Halbmarathon halten und fuhr lediglich 3 Minuten nach der Spitze in erstklassigen 1:13:45 Std. auf Gesamtrang 20.

Aufgrund von Problemen mit der Zeitmessung liegen nicht alle Einzelzeiten vor, die Ergebnisse findet Ihr hier:   http://amsports.fr/

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