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Auch wenn es nicht ganz nach oben gereicht hat, der vergangene Sonntag war für die Büttgener Speedskater trotzdem überaus erfolgreich. AK35 Weltmeisterin Silke Röhr konnte sich dabei über Platz 2 beim Halbmarathon der Skater im Rahmen des Deutsche Post Marathons Bonn freuen, während zeitgleich Andreas Lichtenstein im Halbmarathon des HAJ Hannover Marathon aufs Podium stürmt. 

siegerehrung herren hannover 2015-800-600

So zeigten sich sowohl die Damen als eben auch die Herren gut gerüstet für das am 1. Mai anstehende Heimrennen der Büttgener Speedskater im Rahmen des Spurts in den Mai. Dort geht es über 40 Minuten + 1 Runde, dies ist zeitmäßig durchaus vergleichbar mit einem Halbmarathon, wie die 39:47 Minute zeigen, die Silke Röhr für ihr Rennen benötigte. Röhr steckt wie ihr Team- und Nationalmannschaftskollege Lichtenstein mitten in der harten Vorbereitungsphase auf die zu Pfingsten anstehende EM in Italien und nutzte das Rennen in Bonn zur Standortbestimmung. „In Bonn war ich schon oft am Start und kenne die Tücken der Strecke, das hat mir am Ende in die Karten gespielt und ich konnte im Zielsprint die letzte Kurve innen nehmen, was mir einen kleinen Vorteil gegenüber Michaela Geppert verschaffte“, so Röhr nach dem Rennen. Sie sicherte sich somit Gesamtplatz 2 (gleichzeitig 1. AK40) mit einer Sekunde Vorsprung auf die Fahrerin des Custom-Sport-Teams. Nicht zu schlagen war an diesem Tag Claudia-Maria Henneken (SSC Köln), die in 37:40 Minuten, knapp 2 Minuten Vorsprung auf ihre Verfolgerinnen herausfahren konnte.


Ganz hervorragend im Rennen war auch Niko Bakschies von den Speedskatern Düsseldorf im VfR Büttgen. Im letzten Jahr noch von Rückenproblemen geplagt scheint er jetzt zu konstant guter Form zu finden und beendete das Rennen in 38:52 Minuten als 4. Ein bisschen Pech hatte er in der Altersklassenwertung, Rang 1 – 3 gingen nämlich mit Michael Puderbach, Oliver Engel und Christoph Röhr allesamt an Fahrer der AK40, so dass ihm auch hier nur der undankbare 4. Platz blieb. Das Alter nicht vor guten Platzierungen schützt zeigten dann Manfred Kahls und Friedrich Ernst, die Büttgener Oldies gewannen mit Kahls (Gesamt 45. in 49:19 Min.) sowohl die AK 60 als auch mit Ernst (Gesamt 71. in 53:53) die AK70!

Dass man Erfolge manchmal unbelastet am ehesten einfährt zeigte dann quasi zeitgleich Andreas Lichtenstein in der niedersächsischen Hauptstadt Hannover. Den dort im Rahmen der norddeutschen Rennserie (Nordcup) ausgetragenen Halbmarathon wollte Lichtenstein „eigentlich nur besuchen, um vor den bald anstehenden Saisonhöhepunkten noch ein wenig unter Rennbedingungen zu trainieren“. Zusammen mit Teamkollegen Lutz Biermann war er zum „Trainingsrennen“ aufgebrochen und konnte sich gut in der rund 20-köpfigen Spitzengruppe positionieren, während Lutz Biermann dem Tempo nicht ganz folgen konnte und mit der ersten Verfolgergruppe als Gesamt 29. und 6. der AK30 in 41:02 Minuten ins Ziel kam. „Obwohl ich mir etwas „allein“ – ohne Teamunterstützung- als einziger VfRler in der Spitze vorkam, so hab ich mich doch von Anfang an richtig gut gefühlt. Das Rennen war ein typischer Stadtkurs, anfangs mit langen, schnellen Geraden, später eher „eckig“ und technisch anspruchsvoll aber immer spannend und selektiv“, so Andreas Lichtenstein in der Analyse des Rennverlaufs. Mitte des Rennens war klar, dass keiner der Konkurrenten einen ernsthaften Ausreisversuch durchziehen konnte und so sparte sich Andreas die notwendigen Körner für das Sprintfinale. Gut vorbereitet durch die Streckenbesichtigung am Vortag hatte er die rund 1,5 Km lange Zielgerade genau im Blick und verstand es zur richtigen Zeit aus dem Windschatten heraus die Flucht nach vorne zu suchen. Gewonnen hat den finalen Schlusssprint der Bielefelder Markus Pape (Team der-rollenshop.de BONT) –aktuell wohl einer der besten Sprinter Deutschlands- in 37:16 Minuten vor dem Berliner Sascha Hagemann (Toni Carboni Racing Team) und Andreas Lichtenstein (beide eine Sekunde zurück).

Man darf jetzt schon gespannt auf den 1. Mai sein, wenn es in Büttgen heißt: Spurt in den Mai, hier werden die Büttgener Speedskater ebenfalls versuchen, das Podium energisch zu attackieren.

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