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Deutsche Marathon Meisterschaft im Inlinespeedskaten, 1x Gold, 2x Silber und 1x Bronze gehen nach Büttgen!


Insgesamt 14 Sportlerinnen und Sportler des VfR Büttgen starteten am vergangenen Sonntag bei den im Rahmen des Duisburger Rhein-Ruhr-Marathons ausgetragenen Deutschen Meisterschaften der Inlinespeedskater, gleichzeitig zählte das Rennen auch als NRW Landesmeisterschaft. 4x Edelmetall bei der DM und gleich 13x in der Landesmeisterschaft, eindrucksvoller Ausdruck der mannschaftlichen Stärke der Abteilung Speedskating des VfR Büttgen.

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Endlich ganz oben, Friedrch Ernst, Deutscher Meister der AK70!!! Foto: Yvonne Wankerl

Es ist heutzutage gar nicht so einfach ein Inline-Meisterschaftsrennen über die Marathon Distanz auszurichten, es muss eine nach Wettkampfordnung (WKO) geeignete Strecke gefunden werden, ein Veranstalter der das Event stemmen kann, eine geeignete Zeitmessung, sowie ein Kurs, der sowohl Athleten als auch Zuschauern hochklassigen Sport garantiert. So war die diesjährige Deutsche Meisterschaft ursprünglich nach Gera vergeben worden, da einige Anforderungen aber nicht erfüllt werden konnten, sprang kurzfristig Duisburg ein. Aber auch hier war es nicht so einfach das Rennen durchzuführen, da der eigentliche Zieleinlauf in der Schau-ins-Land Arena, Spielstätte des MSV Duisburg, laut WKO zu eng war und keine geeignete Gerade für den finalen Sprint aufwies. So wurde das Ziel der DM unmittelbar vor das Stadion verlegt, um einen ordnungsgemäßen Zieleinlauf zu gewährleisten. Dass dies notwendig war, zeigte dann auch der Sprint der Herrenspitze.

Rund 25 Spitzenfahrer gingen am Ende gemeinsam auf die Zielgerade und hier hatte der NRW Lokalmatador Markus Pape hauchdünn die erste Rolle vorne. Der DM Titel ging in 1:10:14 Std. an den Sprinter der LC Solbad Ravensberg, vor dem zeitgleichen Tobias Hecht (RSV Blau Weiß Gera), 3 Sekunden dahinter sicherte sich Cornelius Rossbach vom SC DHFK Leipzig e.V. Bronze. Ebenfalls in der Spitzengruppe vertreten waren zwei Büttgener Speedskater, während sich Alexander Mier in 1:10:20 Std. als Schnellster auf einen hervorragenden 6. Platz fuhr, was gleichbedeutend mit der Silbermedaille in der Altersklasse 40 für ihn war, kam Andreas Lichtenstein nur eine Sekunde dahinter auf Gesamtrang 15 und belohnte sich für das couragierte Rennen mit der Bronzemedaille der AK45.
Tragisches Kuriosum am Rande: das Ziel des Rhein-Ruhr-Inlinemarathons war dann allerdings doch nicht wie das DM Ziel, vor der Arena, sondern eben innerhalb! Nach dem ersten Sprint um die Deutsche Meisterschaft und den damit verbundenen Zielschritt der beiden Führenden kam es bei der Aufnahme des zweiten Sprints zu einer unglücklichen Berührung der Beiden, bei der der frischgebackenen Deutsche Meister Markus Pape stürzte und so Tobias Hecht vor Cornelius Rossbach und Michael Puderbach (TuWi Adenau) den (mit Preisgeld dotierten) Rhein-Ruhr-Marathon gewann.

Goldenen Glanz hatte das Rennen für Friedrich Ernst, den Senior des VfR und endlich ist der Medaillensatz in der heimischen Vitrine komplett. Fred fuhr in der Altersklasse 70 in 1:35:55 Std. souverän zum Deutschen Meistertitel und hatte dabei drei Minuten Vorsprung vor seinen schärfsten Konkurrenten, Klaus-Dieter Langen (SSC Berlin) und Gernot Pakossnick vom EV Dresden.

altAttacke im Damenfeld, vorne Claudia Pechstein, im Hintergrund Silke Zimmermann Foto: Reiner Schubert

In der Damenkonkurrenz hatte das Rennen sogar olympischen Glanz. Die 5-fache Eisschnelllauf Olympiasiegerin Claudia Pechstein zeigt schon seit mehreren Jahren, dass sie im Sommer nicht nur auf Inlineskates trainiert, sondern auch aktiv an den Rennen teilnimmt, nicht von ungefähr ist sie dabei auch amtierende Welt- und Europameisterin in der Altersklasse W40.  Und dies zeigte sie vom Start weg, den sie engagiert von vorne fuhr. Bis in die 2. Hälfte des Rennens bildete eine 10-köpfige Gruppe hier die Spitze, ebenfalls mit dabei Silke Röhr und Silke Zimmermann die Top-Fahrerinnen des VfR. An der letzten Brücke erfolgte dann der Antritt der Favoritinnen, Katja Ulbrich (TS Bayreuth) und Claudia-Maria Henneken vom SSC Köln konnten sich absetzen und nur Claudia Pechstein konnte mit einigem Abstand folgen. So ging es die letzten Kilometer bis ins Ziel, hier sprintete Katja Ulbrich in 1:18:03 Std. zur Titelverteidigung und Henneken auf den Silberrang. Claudia Pechstein freute sich 16 Sekunden dahinter über Bronze und damit ihre erste DM-Medaille in der Gesamtwertung einer Deutschen Meisterschaft im Speedskaten. Gleichzeitig fuhr sie auf Rang 1 der Altersklasse 4o, Bronze ging hier an Silke Röhr vom VfR Büttgen die in 1:21:22 Std. Silber nur knapp um 2 Sekunden verpasste, der Vizetitel ging an Karina Weindorf von Blau-Gelb Groß-Gerau. Ein hervorragendes Rennen fuhr auch Laura Sopalla vom VfR. Wohl wissend, dass sie in der Altersklasse Claudia-Maria Henneken nicht folgen konnte, hatte sie ihre übrige Konkurrenz gut im Blick und sicherte sich in 1:29:27 Std. den Vizetitel in der AK30 vor Yvonne Wankerl (1:32:09 Std. LGO Euskirchen/Erftstadt).

Deutsche Meisterschaft
Damen
6. Gesamt und 3. AK40: Silke Röhr
14. Gesamt und 2. AK30: Laura Sopalla
8. Gesamt und 4. AK40:  Silke Zimmermann
24. Gesamt und 6. Junioren: Angela Heinisch
24. Gesamt und 4. AK50: Sabine Müller
27. Gesamt und 9. AK40: Julia Wrobel

Herren
6. Gesamt und 2. AK40: Alexander Mier
15. Gesamt und 3. AK45: Andreas Lichtenstein
73. Gesamt und 1. AK70: Friedrich Ernst
18. Gesamt und 5. AK40: Lars Ter Veer
41. Gesamt und 7. 45: Stefan Busch
61. Gesamt und 9. AK50: Holger Maiwald
74. Gesamt und 14. AK50: Rüdiger Schmidt
81. Gesamt und 5. AK65: Manfred Kahls

Einer Deutschen Meisterschaft nicht würdig war dann leider die im Anschluss angedachte Siegerehrung der Altersklassen. Technische Probleme bei der Auswertung der Ergebnisse führten, dass zeitnah keine vernünftige Siegerehrung durchgeführt werden konnte, sehr schade, denn die übrigen Rahmenbedingungen an diesem Tag stimmten durchaus. Bestes Wetter begleitete die 360 Inlineskaterinnen und -skater auf dem der anspruchsvollen Kurs durch die Duisburger Stadtteile und mit Frank Weber, Trainer der Büttgener Speedskater, kommentierte sogar ein Fachmann Start und Ziel der Inlineskater. Leider konnte er aufgrund der Probleme beim Ergebnisdienst dann aber auch  seine Schützlinge nicht entsprechend für die Leistungen bei den NRW Landesmeisterschaften würdigen, die wie folgt ausfielen:

NRW Landesmeisterschaft
Damen
Vize LM Gesamt und 1. AK40: Silke Röhr
Bronze Gesamt und 2. AK40: Silke Zimmermann
10. Gesamt und 2. Junioren: Angela Heinisch
4. Gesamt und 2. AK30: Laura Sopalla
10. Gesamt und 2. AK 50: Sabine Müller

Herren
Vize LM Gesamt und 1. AK40: Alexander Mier
6. Gesamt und 3. AK40: Lars Ter Veer
5. Gesamt und 1. AK45: Andreas Lichtenstein
12 Gesamt und 3. AK45: Stefan Busch
31. Gesamt und 1. AK70: Friedrich Ernst
21. Gesamt und 5. AK50: Holger Maiwald
32. Gesamt und 10. AK50: Rüdiger Schmidt
36. Gesamt und 4. AK65: Manfred Kahls

Last but not least, die Sportlerinnen und Sportler, die im Breitensportblock unterwegs waren. Hier wurde auf die volle Streckenlänge von 42,195 Km gefahren, gemischtes Windschattenfahren war erlaubt und es gab folgende Ergebnisse:
Damen
15. Gesamt und 2.AK30: Esther Brücker 1:29:27 Std.
23. Gesamt und 3.AK50: Renate Guske 1:33:14 Std.
Herren
79. Gesamt und 27.AK4o: Hans Bleuel 1:29:28 Std.
81. Gesamt und 28.AK40: Andreas Haben 1:30:12Std.

Ergebnisse: Duisburg Rhein-Ruhr-Marathon

 

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