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Nicht nur in Stevie Wonders gleichnamigen Song, nein auch auf der Grefrather 400m Bahn war es im wahrsten Sinne des Wortes hotter than Juli, am bisher heissesten Tag des Jahres 2008.
Beim von BoSS05 veranstalteten Renntag auf der Grefrather Betonpiste brannte die Sonne unerbittlich vom wolkenlosen Himmel und unser kurzfristig angeschaffter zweiter Schnellaufbaupavillion machte sich als absolut notwendiger Schattenspender sogleich bezahlt.   

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Auch wenn heißes Wetter sicherlich nicht jedermanns Sache ist, so hatte man doch zumindest ideale Bedingungen auf der 400m Bahn. Umso unverständlicher der extrem zähe Ablauf der Veranstaltung. Auch unter Berücksichtigung der atmosphärischen Störungen zwischen WSC-Orga und dem Veranstalter schon im Vorfeld des Renntages, muss man aus Sportler Sicht einfach sagen, dass es wirklich schwierig ist, bei einem so langatmigen Ablauf die notwendige Spannung aufrechtzuerhalten. Respekt in diesem Zusammenhang an alle SD-Starter, die die Situation ohne grosses Murren ertrugen und „nebenbei“ auch noch tolle Leistungen zeigten.

In der Damenkonkurrenz zeigte sich Eva gut erholt von ihrem „Waterloo“ an der Aggertalsperre und zeigte, dass ein wahrer Champion auch zurückschlagen kann! In eindrucksvoller Manier setzte sie sich über 300m an die Spitze des Feldes und zeigte auch im 1.500m Rennen eine kämpferisch und taktisch ausgezeichnete Leistung und gewann knapp vor Simone, die ebenfalls aufsteigende Form zeigt und im Kampf um das WSC Podium dieses Jahr sicher noch mitreden wird.
Eine Klasse für sich ist auch Ellen in der Altersklasse. Wie sie über 1.500m unwiderstehlich dem Feld davonzog war insbesondere bei den heissen Witterungsbedingungen aller Ehren wert. Auch sie ist eine klare Aspirantin fürs Gesamtpodium.
Absolut erwähnenswert auch noch die Leistungen von Andrea und Claudia in ihrer ersten richtigen WSC Saison. Auch wenn hier sicher vieles neu und gewöhnungsbedürftig ist, so zeigten sie beide unbeeindruckt tolle Rennen und fuhren in ihrer Ak weit vorne mit.

Kommen wir zu den Männern. Eine kleine Enttäuschung war die Abwesenheit unserer schnellen Bahnspezialisten aber hier sprangen Björn und vor allem Jochen phantastisch in die Bresche. Jochen „the Rocket“ brannte über die 300m wieder eine super Zeit in die Bahn und war damit schnellster seiner Alterklasse und durfte sich somit im 1.500m Rennen als erster einen Startplatz in vorderster Reihe aussuchen. Dies nutzte er auch wiederum, um in den ersten 3 Runden die Flucht nach vorne anzutreten…unterstützt wurde er dabei von allen SD’lern die am Streckenrand einen Höllenlärm veranstalteten, um ihn nach vorne zu treiben. In der letzten Runde reichte die Kraft zwar nicht ganz um das Rennen zu gewinnen aber er dürfte im WSC Klassement einen großen Satz nach vorne gemacht haben.

 

Impressionen aus Grefrath - Video von Claus Fenske 

Da mir noch keine Ergebnislisten vorliegen will ich hier bei den Einzelrennen auch nicht auf weitere Platzierungen eingehen, sondern muss nur noch schnell der Chronistenpflicht genügen und zwei Stürze vermelden. Während es Hanno beim Einlaufen erwischte und er sich neben Schürfwunden auch die gerade verheilte Schulter (zum Glück aber „nur“) prellte, musste Michael im 1.500m Rennen zu Boden. Er hat gerade das Glück nicht wirklich gepachtet, vielleicht liegt es aber einfach auch nur an dem von Klaus geliehenen „Unglückstrikot“, dessen Überreste wahrscheinlich bald mal öffentlich verbrannt werden ;-) Jedenfalls kam es zum „dümmsten“ aller Stürze, indem er sich mit Lars und damit ausgerechnet einem Teammitglied mit den Schienen ins Gehege kam. Von aussen konnte man das Unglück schon kommen sehen aber alles Gebrüll nutzte nichts, die beiden berührten sich und Michael setzte mehrfach unsanft mit dem Hinterteil auf der Betonpiste auf. In der Formel1 gibt es da ja heutzutage meist nur Materialschäden aber hier war doch grossflächig Haut auf der Piste geblieben. Der Sani vor Ort machte dann leider auch nicht gerade einen wirklich dienstbeflissenen Eindruck, aber insbesondere Britta kümmerte sich liebevoll um die Erstversorgung der diffizielen Stellen; dafür auch noch mal ganz herzlichen Dank und wenn alles gut geht wird Michael in ein paar Tagen auch wieder schmerzfrei sitzen und liegen können ;-)

Der Tag geht, die Teamrennen kommen und gegen 18:30 Uhr starteten dann die Frauen ihren Wettbewerb. Eine technische Augenweide unsere Speedladies, die ihre Konkurrenz in Grund und Boden fuhren. Nicht weniger ansehnlich natürlich auch unser Sommermärchen, die es naturgemäß etwas ruhiger angehen lassen aber wohl nur, um länger etwas von ihren Fananfeuerungen zu haben…darauf lässt ansonsten auch schliessen, dass sie unbedingt 7 statt 6 Runden fahren wollten ;-)

Bei den abschliessenden Herrenrennen glänzte unser bis dato im WSC führendes Team 1 dann leider völlig unverständlich durch Abwesenheit. Lediglich Björn war vor Ort und machte dann das Beste draus und fuhr im Kapitän Blaubeerspaßteam aufs Treppchen.
Vollzählig vor Ort waren dagegen die SD-Wild Boys, hier waren sogar Lars und Frank extra nur zum Teamrennen gekommen. Sie zeigten was Teamspirit ausmacht, fuhren sich mit den Klängen ihrer Hymne „Wild Boys“ von Duran Duran unter dem frenetischen Jubel ihrer Fans ein und zeigten auch im Rennen ihre Zähne. Auf die Ergebnisse warten wir zwar noch aber der Sieger der Herzen steht jetzt schon fest Smile

Jung, wild und gut gelaunt - Die SD Wild Boys 

 

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