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So ähnlich könnte man die diesjährige Ausgabe des mittlerweile schon Traditionsrennen Inline Colonia am Fühlinger See in Köln charakterisieren. Aber neben Sonnenbrand gab es natürlich auch ein paar äusserst interessante Wettbewerbe zu sehen, u.a. als Highlight die Landesmeisterschaft im Teamzeitfahren zu der wir mit 2 Damen und 3 Herrenteams angetreten waren.

Anfänglich sah es allerdings so gar nicht nach Summer Feeling aus, als ich mit Zuzana und Helene im Auto bei Regen aus Düsseldorf Richtung Köln startete. Grau in grau präsentierte sich der Himmel und es wurde die Rollenfrage und weniger der Lichtschutzfaktor der Sonnencreme diskutiert ;-)

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Strandurlaub oder Skaterennen? Foto: © Michael Stein

Als wir kurz vor 11 Uhr in Köln ankamen hatte sich dann aber glücklicherweise der Regen verzogen. Die Straßen der Strecke am Fühlinger See zeigten sich aber immer noch feucht und  während die Kinder- und Jugendrennen über die Bühne gingen, sah man überall die Skategemeinde fleissig Rollen hin- und herschrauben bis dann endlich richtig die Sonne herauskam und die MPC Storm wieder im Rucksack verstaut werden konnten.

Muss man eigentlich noch erwähnen, dass die Kölner Rollmöpse auch dieses Jahr wieder einen perfekt organisierten Renntag auf die Beine stellten? Vom Catering über die Streckensicherung / Zeitnahme / Aushang der Ergebnisse / Siegerehrungen bis zum minutiös eingehaltenen Zeitplan war einfach alles stimmig und so ging es auch für unsere Damenteams pünktlich los zum Teamzeitfahren. Sehr schade war hier, das inclusive unserer beiden Teams nur vier Mannschaften am Start waren aber wer nicht kommt, kann auch nichts gewinnen! Unsere Mädels zeigten mal wieder Top-Leistungen und die Speed-Ladies mit Ellen, Nina, Steffi, Esther und Eva fuhren einen klaren Sieg ein und ich denke wir können uns schon auf ein ganz tolles Rennen unserer Frauen bei der deutschen Meisterschaft freuen!
Eine Runde sah es dann auch fast so aus als wenn Zuzana, Andrea, Helene, Britta und Claudia im zweiten Damenteam um Platz 2 mitfahren könnten aber dann war das Team vom LC Solbad doch eine Nummer zu groß, Platz 3 vor den Köllner Rollmöpsen wurde allerdings sicher eingefahren.   

Um 13:05 Uhr gingen dann die Herren auf die Strecke und die Wild Boys mit Jochen, Simon, Claus und mir hatten die zweifelhafte Ehre den Reigen der 12 Teams zu eröffnen. Dummerweise starteten unsere direkten Konkurrenten der LC Solbad 2 unmittelbar hinter uns und hatten uns dadurch natürlich ständig im Blick und konnten sich an uns ran arbeiten und im Ziel waren sie dann leider 16 Sekunden schneller und somit 9. der LM. Aber halb so wild, auf der Strecke hat es einfach auch Spaß gemacht wie wir uns abwechselnd gegenseitig gejagt haben und das war ja für uns das Wichtigste. Um mehr ging es da schon bei Team 2 und 1.
Daniel, Sven und Dirk konnten nur als Rumpfteam starten aber fuhren auf einen guten 6. Platz! Souveräner Landesmeister wurden hier die als Titelverteidiger auf die Strecke gegangenen Alex, Andi, Björn, Peter und Stefan B. und man darf sicherlich auf das Abschneiden bei der deutschen Meisterschaft gespannt sein.

Während es nun auf der Anlage am Fühlinger See auch immer voller und vor allem heisser wurde, stieg die Spannung der Beteiligten Richtung Einzelrennen immer weiter. Nur ich konnte mich sozusagen als Skate-Tourist schon mal in aller Ruhe bei einem Kölsch entspannen und mich locker auf meine Aufgabe als „Antreiber am Streckenrand“ vorbereiten ;-)
Die Damen starteten dann als  erste und es war sehr beeindruckend von aussen zu beobachten wie Mayke Exterkate fast schon gelangweilt die Damenspitze im Griff hatte. Unsere Mädels platzierten sich ganz prima mit vorne, waren allerdings am Ende vielleicht nicht clever genug, denn hinter der klar siegenden Mayke konnte sich Elke Vogt von der LC Solbad überraschend über den 2. Platz freuen. Eva war es dann allerdings vergönnt mit einem Wimpernschlag noch den 3. Platz zu retten. Bemerkenswert natürlich auch wieder Ellen, die klar die AK40 dominiert und auch ansonsten ein wirklich tolles Bild, das unsere Frauen abgeben.

Während die Frauen in der Spitze tempomäßig vielleicht nicht alles zeigten was machbar ist, so tritt man bei den Männern fast unwillkürlich einen Schritt zurück wenn die startende Meute in die erste Kurve donnert und immer vorne mit dabei unser Björn. Er zeigte ein ganz starkes Rennen und letztendlich fehlten ihm nur 5 Hundertstel, um am Ende auf dem Treppchen zu stehen, aber so musste er doch mit dem 4. Platz vorlieb nehmen; gewonnen hat Lukas Wannagat (Tri-Sport-Lübeck)vor Andrew Kraft (Skate-Team Celle) und Erwin Bergen (Tri-Sport-Lübeck). 
Auch der Rest der Männertruppe konnte zufrieden sein, ein wirklich tolles Rennen fuhr im übrigen auch Claus, der nach etwas verhaltenem Start einen furiosen Endspurt zeigte und seine restlichen Wild Boys deutlich hinter sich liess.

Es hat mal wieder viel Spaß gemacht bei den Rollmöpsen, nette Veranstaltung, liebevoll und sorgfältig organisiert, gute Düsseldorfer Ergebnisse und über allem lachte diesmal auch die Kölner Sonne Smile 

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