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Während sich nur eine Woche vorher in Berlin der Herbst von seiner sonnigsten Seite zeigte, brachte der 12.  Köln-Marathon die 1.850 Speedskater vor dem Start heftig ins Grübeln und anschliessend ins Schrauben...Regen oder nicht, das war die entscheidende Frage und die wurde dann genau mit dem Startschuss beantwortet: wohl dem der die schwarzen Rollen drunter hatte ;-)

Bevor nun gleich die Erlebnisse eines jungen Düsseldorfer Speedskaters veröffentlicht werden möchte ich noch kurz der Chronistenpflicht genügen, schliesslich wurde zu Füssen des Doms auch die NRW Landesmeisterschaft im Marathon entschieden und auch jede Menge Skater aus der "verbotenen Stadt" flussabwärts schafften es aufs Treppchen: Alexander Mier (AK30) -eine Woche vorher mit sensationellen 1:00:42 Std. in Berlin im Ziel- bestätigt seine hervorragende Form und sichert sich im Kölner Regen in 1:17:24 Std. den Landesmeistertitel der AK30 ! Eva Düsterhaus und Andreas Beulertz bei den Aktiven sowie Steffie Alscher (AK30), Marion Althoff (AK50) und Friedrich Ernst (AK60) werden allesamt Vizelandesmeister.
Einen weiteren Titel möchte ich auch nicht unterschlagen, unser Neuzugang Silke Zimmermann konnte mangels Lizenz zwar noch nicht um den Landesmeistertitel mitfahren aber im "Freizeitblock" sorgte sie trotzdem für Furore und konnte diesee Wertung für sich entscheiden! Und auch wenn die "Freizeitwertung" nicht unbedingt unser Hauptbetätigungsfeld ist, so kommtz hier noch die Info, dass 2 weitere Speedie Newbies sich dort klasse platziert haben: Andreas Lichtenstein wurde 2. und das gute Bild rundet Karsten Wilke als 3. ab.

So, und nun wollen wir mal schauen, wie es einem weiteren Düsseldorfer ergangen ist, Dominik Mürmann war so nett "Seinen" Köln Marathon noch einmal Revue passieren zu lassen:

Storm Surge? Hyper +G? Ausgelatschte Tennistreter?

Nein, kein Verkaufsgespräch im hiesigen Sportladen, denn ich glaube Oberhausen hat nicht die geringste Ahnung von MPC oder Hyper, sondern meine Gedanken, bevor ich in den Zug nach Köln gestiegen bin.
Die Wettervorhersagen verkündete  fast einstimmig 100% Regenwahrscheinlichkeit und selbst Kollege Kachelmann wagte keinen Vorstoß in trockene Gefilde. Also was überlege ich da? MPC Stormsurge. Volle Packung… 8x100 Regenrollen.
Ab in den Zug Richtung Deutz. Im Zug kam auch der versprochene Regen für meine jungfräulichen Rollen, der… was ist das?? Wo ist mein Regen? Und wieso wird das immer heller?
Neben den Funken Hoffnung gesellten sich die Zweifel. In Deutz war es dann trocken und einigermaßen hell, also zum Teufel mit Kachelmann und Konsorten. Hyper+G wieder aufgezogen, Vereinswurstpelle angezogen und zum Aufwärmen gerollert. Aufwärmen… ja.. mm wo.. ich sehe nur Menschen, Menschen, Menschen. Auf Skates, zu Fuß, in Fahrrädern und selbst in Autos. Naja vielleicht war ich blind, vielleicht zu spät dran, aber ein ordentliches Aufwärmen bekam ich nicht hin, also ab in den Startblock. Alles halb so schlimm, denn? Ja.. genau. Es ist ja trocken.
5Min.. 3 Min… ein paar Halbmarathoniken beobachtet… 2 Min.. Ach ja.. es wird der Start verschoben und… hey…Regen? Wie.. Regen??

 

koeln.jpg
Typisches Aufwärmen vor dem Köln-Marathon ;-) Foto: © Sebastian Baumgartner

 

10 Minuten, ca. 26 ungeschriebene Flüche und verzweifeltes Warmhalte-Getrampel später näherte sich dann der Frauenlizenzstart und der Puls glich sich dem Regengetröpfel an.
Nachdem man sich dann letztendlich knapp 15 min die Beine in den Bauch gestanden hatte und Sebastian Baumgartner in warmen Klamotten auf der trockenen Bühne Geschichtchen erzählte, durfte der Männerblock lostrampeln.
Hier auch direkt mein persönliches Köln Ärgernis 2008. Ich kam zwar gut weg, aber dann nicht an 3 langsameren Startern vorbei.
Der schnelle Zug entfernte sich und ich konnte mich mit langsameren Zügen nicht anfreunden, also musste ich eine 10km lange Strecke damit verbringen, dem schnelleren Zug, welcher anscheinend immer so lang langsamer wurde, bis ich ca 40m hinter ihm war, damit er dann wieder wegsprinten konnte, hinterherzufahren.
Ein weiteres Ärgernis waren manche wirklich rücksichtslosen Handbiker, die nach dem Lizenzmännerblock aus dem Zwinger gelassen wurden.
90% dieser Athleten verhielten sich absolut korrekt, riefen, kündigten das Überholen an und machten teilweise auch Platz. 10% allerdings müssten meiner Meinung nach aus ihren Streitwagen gezogen und an den nächsten Laternenmast gebunden werden.
Da wurde in Kurven geschnitten, nichts angekündigt, abgedrängt und sonstige Späße, die man sonst nur von der A40 morgens um 7 kurz vor Essen, sieht. Traurig..wirklich traurig…

Nach den besagten 10 Kilometern fand sich dann ein netter Geselle, der zwar ein wenig langsamer war, aber dennoch genug Tempo mitbrachte, um die meisten Züge stehen zu lassen und somit bestritten wir die folgenden 30 Kilometer im 2er Team.
Spektakulär war dann eigentlich nichts mehr. Während man hoffte, nicht wieder von tiefergelegten Dreirädern überfahren zu werden, verbrachte man die Zeit damit zu überlegen, ob man nun unter den Bäumen fuhr und mit dem Schmier kämpfte, oder die komplett nasse aber meist griffigere Strecke wählte, die dann aber oft auch schlechten Asphalt aufwies.
Zu guter Letzt wollte die Deutzer Brücke abermals bezwungen werden und es ging nach einer noch recht akzeptablen Zeit ins Ziel.
Soviel zu meinem ersten Regenrennen. Ich hätte mir im Ziel etwas mehr Stimmung gewünscht, denn dort sah man an sich nur lange Gesichter und kaum Jubel (zumindest zu diesem Zeitpunkt… diverse Berichte sagen, dass im Freizeitblock einiges an Stimmung aufkam). Auf der Strecke selber war deutlich mehr an Stimmung zu merken.
Das umzäunte Marathondorf fand ich leider auch mehr als dürftig, wenn man es mit Berlin (ja ich weiß… das sind andere Dimensionen) und auch Duisburg vergleicht.
Schwamm drüber. An sich war es ein nettes Rennen, ich konnte für mich einiges mitnehmen und freue mich auf die kommende Saison!

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