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Bahnrennen in Grefrath WSC und 10.000m Landesmeisterschaft NRW, 29.07.2006

von Frank Weber



Das war es also, das erste wirklich wichtige Bahnrennen in NRW und ich muss sagen, für mein allererstes hat es mir richtig gut gefallen.

Es müssen halt nicht immer Straßenrennen sein, denn wer dabei war wird mir zustimmen, selten hat man die Gelegenheit Speedskater so nah und vor allem so ausgiebig zu sehen.



Zu den Rennen: Los gehen sollte es um 9:30 Uhr mit dem Teamrennen der Damen über 6000m. Leider machte da das Wetter nicht ganz mit, denn nach dem Regen der Nacht lag noch Nebel über der Bahn in Grefrath und obwohl man die Wasserpfützen mit Schiebern von der Strecke bekam, trockneten gerade die Kurven bei der extrem hohen Luftfeuchtigkeit nur langsam und aus Sicherheitsgründen wurde ca. eine Stunde gewartet bis die Bahn wirklich befahrbar war. Dann ging es aber los und zwar richtig. 5 Damenteams waren am Start und es entwickelte sich ein durchaus spannendes Rennen, das am Ende dann die Speed Ladies NRW mit 3 Sekunden Vorsprung vor den OWL Speedladies gewannen, weitere 2 Sekunden zurück die Bayer Speedies Ladies.



Dann die Teamrennen der Herren. Leider war hier die Aufteilung der Teams auf die einzelnen Rennen nicht glücklich gewählt. Die Top-Teams hatten nämlich jeweils keine richtige Konkurrenz in ihren Rennen, so dass es für die Zuschauer relativ langweilig war, da der Sieger der einzelnen Rennen quasi schon vorher feststand. Ich denke hier sollte man zukünftig lieber doch dazu übergehen jeweils ungefähr gleichstarke Teams gegeneinander laufen zu lassen, denn dass das interessant ist zeigte Rennen 2, hier waren das „Experts in Speed Team“ nämlich nicht angetreten und so gingen die Bayer Speedies, Köln-Poll und unser Team 2 an den Start. Obwohl die Bayer Speedies aufgrund der bisherigen Saisonergebnisse eigentlich klarer Favorit waren, beim Start daher auch die günstigere Innenbahn hatten und sogar mit 6 Leuten am Start waren, wollten Rolf, Hanno, Jochen und ich die Jungs mal ein wenig ärgern und legten los wie die Feuerwehr ;-)



Nach fulminantem Start konnten wir uns auch vor sie setzen und bestimmten einige Runden das Geschehen. Immer wieder gelang es uns die Angriffe abzuwehren (Windschattenfahren bei anderen Team war nämlich nicht erlaubt und es durfte nur außen überholt werden), dann konzentrierten sie sich aber auf ihre stärksten 3 Leute und konnten an uns vorbei gehen. Jochen musste dann auch bald raus und wir konnten nicht mehr ganz das Niveau mithalten. Dann war auch bald bei mir der Ofen aus und ich musste Hanno und Rolf einbremsen, denn schließlich zählt die Zeit des 3. im Ziel. Trotzdem waren wir sehr zufrieden, mit unserer Zeit wurden wir schließlich sogar 5. in der Gesamtabrechnung und konnten im WSC einen ordentlichen Sprung nach vorne machen.



Team 1 zeigte sich mit Dan (Respekt bei der Doppelbelastung Orga und Rennen), Dirk, Peter und Björn gewohnt souverän und konnte nach klar gewonnenen Rennen insgesamt den 3. Platz hinter den Rollenshoppern und den Zeptos  erlaufen.



Team 3 war völlig allein nur mit den Rollenshoppern im Rennen und da auch nur mit 3 Leuten am Start von Anfang an leider auch im Hintertreffen…na ja, bis zur 50 Metermarke sah es eigentlich noch ganz gut aus ;-) trotzdem fuhren Simon, Nils und Timo ein harmonisches Rennen und wurden frenetisch Runde für Runde angefeuert ;-)



Danach kamen die Kinder und Jugendrennen, hier waren wir zwar nur mit Elli vertreten aber die sahnte trotz glimpflich verlaufendem Sturz dann über 10.000m Juniorinnen A den 2. Platz ab!!! Ganz herzlichen Glückwunsch.



Aufgrund der nicht gerade üppigen Anmeldezahlen bei den Damen zur Landesmeisterschaft über die 10.000m wurden alle AKs in einem Rennen gestartet. Hier setzten sich mit Anja Kühlert und Christina Kotthoff die Favoritinnen sofort vom übrigen Feld ab und gingen auch in dieser Reihenfolge über die Ziellinie. Das restliche Feld fuhr quasi ein eigenes Rennen und hier erwischte es bei einem Sturz leider Simone, die in der Kurve keine Chance hatte als ihre Speed Ladies Teamkollegin Karo unmittelbar vor ihr stürzte. Die beiden hatten sich zum Glück nicht schwerer verletzt und konnten das Rennen fortsetzen aber nicht mehr an die Spitzengruppe heran fahren. Erfreulich aus SD-Sicht war dann allerdings der 2. Platz in der Hauptklasse durch Eva und auch hier "Congatulations"!



Bei den Herren gingen die AK50/60, AK 40, AK 30 und Hauptklasse jeweils separat an den Start. Hier entwickelten sich richtig spannende Rennen, in der AK50/60 waren von uns Fred, Manfred und Rolf S. am Start und mit Fred stellten wir in der AK60 sogar den souveränen Sieger. Komplettierte wurde das gute Ergebnis mit dem 3. Platz durch Manfred. Auch dazu ganz herzlichen Glückwunsch!



In der AK 40 waren dann Rolf, Stephan A. und ich am Start. Nach einem prima Start, konnte ich mich mit Rolf gut in der Spitzengruppe platzieren aber 2 Runden vor Schluss, als wir uns langsam für den Zielsprint sortieren wollten, passierte es dann: Rolf kam unmittelbar vor mir in der drittletzten Kurve ins Straucheln und stürzte heftig. Ich rollte zwar gerade noch vorbei aber die Lücke nach vorn war etwas größer geworden und da jetzt alle heftig aufs Tempo drückten und meine Sprintfähigkeiten doch eher rudimentär sind kam ich auch nicht mehr wirklich nach vorne … gute Besserung an Rolf, richtig kaputt gegangen ist außer dem Anzug wohl nichts aber es könnte noch was dauern bis er wieder vernünftig sitzen kann ;-)

Die AK30 war sehr gut besetzt und mit Jochen, Timo, Hanno, Peter, Björn und Dirk hatten wir natürlich auch ein paar ganz heiße Eisen im Feuer. Es ging am Ende sehr spannend und eng zu aber mehr als Platz 5 durch Dirk war dann leider doch nicht drin.

Komplettiert wurden die 10.000m Rennen durch die Hauptklasse, in der Simon, Nils und Sven am Start waren und im schnellsten Rennen des Tages (15:50 !!!) konnte Sven zwar lange vorne mitfahren, aufs Podium reichte es aber leider nicht.


Nach den Siegerehrungen fand abschließend für die Herren aufgrund der unterschiedlichen AK Rennen über 10.000m noch ein Last Man Out statt, bei dem die WSC Punkte ausgefahren wurden. 32 Fahrer hatten gemeldet und wieder ging es über die 25 Runden und nach 2 Runden fingen die Ausscheidungen an. Ich hatte mich eigentlich die ganze Zeit auf das Rennen gefreut aber dann merkte ich sofort nach dem Start, da machen die Oberschenkel nicht mehr mit ;-) Schade, hatte doch gehofft unter die besten 25 zu kommen aber als 28. gibt’s ja immerhin noch 3 WSC Punkte und das sind ja 3 mehr als ich bisher hatte ;-) dafür konnten sich Hanno bis auf Rang 18 und Björn sogar bis auf den 12 Platz kämpfen!


Insgesamt jedenfalls aus meiner Sicht ein super - wenn auch langer - Tag. Orga und Schiedsrichter hatten alles bestens im Griff und auch das Wetter spielte nach anfänglichem Zögern mit. Sicher hätte das Zuschauerinteresse noch etwas besser sein können aber dafür waren die SD’ler beim Anfeuern an der Strecke klar die Nr. 1!!!
 
Die ganze Veranstaltung war sehr gut organisiert. Ein sehr straffer
Zeitplan (wegen Fernsehen), sehr konsequente Schiedsrichter schon bei
der Vorbesprechung - das alles hat reibungslos funktioniert.

Etwas nachteilig war das Wetter. Es hatte die ganze Nacht geregnet,
dementsprechend waren morgens die Strassen noch nass. Die ersten drei
Rennen etwa hatten damit etwas zu kämpfen, danach kam die Sonne raus
und es trocknete schnell ab.

Aus Düsseldorfer Sicht lief es eigentlich recht erfolgreich. Die
Mädels erreichten in ihrem Lauf Platz 5, im zweiten Lauf waren kaum
starke Teams vertreten. Lediglich durch den trockenen Boden konnten
die Damen von Ruhrboss sich dann noch dazwischen schieben, so dass
unsere SD-Ladies schließlich auf Platz 6 landeten.

Bei den Männern konnte Team1 Platz 8 und Team2 Platz 27 erreichen,
hier sind immerhin 50 Teams an den Start gegangen! Tolle Leistung!

Nach den Vorläufen gab es die Teamrennen der GBC - schon klasse, wie
koordiniert und gleichmäßig da geskatet wird. Dann Jedermann-Rennen -
hier war Gitta am Start und hat sich tapfer geschlagen und ist in
25:57Min auf Platz 32 gefahren. Danach kam das Speed-Race, ebenfalls
über 10km. Dort ist ja leider der Alex sehr schwer gestürzt, von
daher sind viele SD-ler das Rennen auch nicht zu Ende gefahren.
Platzierungen und Zeiten sind daher zumeist vom Sturz beeinflusst und
wenig aussagekräftig.

Anschließend gab es noch Demoskaten vor Rollerblade und Powerslide,
nicht nur Jochen und Britta hat es beim Anblick der Jungs den Atem
verschlagen, die Frage ist was war beeindruckender: der Doublepush
oder die Hintern Smile

Viel mehr kann ich nicht berichten, da wir noch vor dem Sprintfinale,
in dem sich Jochen versucht hat, gefahren sind, nur um genauso lange im
Stau zu stehen, wie die, die bis nach der Siegerehrung geblieben sind.
Bei der Siegerehrung soll auch wirklich fast jeder einen Pokal oder
einen Preis bekommen haben, auch die Verlosung ist wohl recht
reichhaltig gewesen.

Bis auf den heftigen Sturz von Alex, der alle SD-ler ziemlich geschockt hat, war es
eine tolle Veranstaltung. Der Kurs war mit seinen langen recht flachen
Steigungen wohl nicht ganz einfach, die Hubbel nicht ungefährlich
und im Speed-Race auch zu viele Skater auf der Strecke. Aber diese
Veranstaltung muss auf jeden Fall wiederholt werden, es gab endlich
mal was im Fernsehen und dieser Bericht ist gar nicht schlecht Smile
 

Jochen's Sprint

von Gitta

Während sich die Teilnehmer beim Einfahren verhielten wie wilde Tiger im Käfig,
blieb unser Jochen völlig ruhig. Damit muss er wohl einige Gegner derart verunsichert haben,
dass diese bereits vor dem Start das Weite suchten, wodurch Jochen schon vor Anpfiff
automatisch mindestens vom 21. auf den 16. Platz rutschte.
Uns konnte es nur recht sein, hatten wir doch ausgeharrt,
um den Sprinter der Herzen in Aktion zu erleben und ihn kräftig anzufeuern.

Ein Sprintrennen wird durch zwei Merkmale gekennzeichnet:
Es ist 300 Meter lang und suuuuuper schnell vorbei.
Unsere Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt, denn unser Star kam erst im letzten Vorlauf
an die Reihe, bei dem er einen beachtlichen 3. Platz belegte.
Leider reichte es knapp nicht, um ins Finale zu kommen.
Das wurde dann von solchen Figuren bestritten, die den ganzen Tag nichts anderes machen als skaten;
und dafür womöglich sogar bezahlt werden.

Wir haben uns die Siegerehrungen trotzdem noch angeschaut und ganz sehnsüchtig
auf die Pokale geschielt, die jeder einzelne von uns in seinem Rennen nicht gewinnen konnte.
Müde, aber mit unseren Leistungen trotzdem zufrieden, traten wir, leider noch vor der Verlosung,
auf die ich stundenlang gewartet hatte, den Heimweg an.
   
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